Starker Auftritt für fitte Füße

Die unsichtbaren Helfer - wie orthopädische Einlagen
Schritt für Schritt Fußfehlstellungen therapieren

Sanitätshaus Kienzle - Orthopädietechnik-Meisterbetrieb. Ihr Qualitätspartner für moderne Schuheinlagenversorgung. Lars-Oliver Petrik, Hubert Kienzle, Michael Weißleder, Kristin Wegener und Sofia Trapp.

Ein gesunder Mensch läuft im Durchschnitt rund 5.000 Schritte pro Tag – was ganz selbstverständlich klingt, belastet jedoch die Füße. Wenn Anwender beschwerdefrei sind, denken sie kaum darüber nach, was ihre Füße täglich leisten. Wenn Schmerzen sie jedoch einschränken, wird schnell klar: Gesunde Füße sind die Basis unserer Leistungsfähigkeit. Die überwiegende Mehrheit der Menschen kommt mit gesunden Füßen auf die Welt. Trotzdem stellen sich bei 70 Prozent der Erwachsenen im Laufe des Lebens Fußbeschwerden ein, zum Beispiel hervorgerufen durch eine vernachlässigte Muskulatur, Krankheiten oder falsches Schuhwerk. Fehlstellungen können mit modernen medizinischen Hilfsmitteln sehr gut therapiert werden. Orthopädische Einlagen stabilisieren, korrigieren und machen mobil für Alltag, Beruf und Sport.

Fußfehlstellungen führen zu vielfältigen Beschwerden

Die Füße tragen unser gesamtes Körpergewicht und ermöglichen einen aufrechten, ausbalancierten Gang. Beim Sport wirkt, je nach Bewegungsumfang, sogar das Drei- bis Fünffache des Körpergewichts auf die Füße. Sie sind also im wahrsten Sinne des Wortes unser „Fundament“. Das sogenannte Fußgewölbe wird von verschiedenen Muskeln, Sehnen und Bändern aufgespannt. Es wirkt wie ein Stoßdämpfer, der die Körperlast auf Haupt-Belastungspunkte – die Ferse, den Großzehenballen und den Kleinzehenballen – verteilt.

Sofia Trapp mit ihrem Meisterstück zur Orthopädie-Technikerin. (Foto: privat)

Eine schwache Fußmuskulatur oder Überlastungen können zum Abflachen dieses Gewölbes führen und sich negativ auf die Körperhaltung auswirken. Schmerzen in der Hüfte, im Rücken oder im Knie sollten deshalb gründlich auf ihre Ursache untersucht werden – oft liegt diese tatsächlich an der „Wurzel“ – dem Fuß. Erkrankungen werden vom Arzt oder Orthopädietechniker zum Beispiel anhand eines Fußabdruckes erkannt und anschließend mit der passenden Einlage therapiert. Bei Erwachsenen stehen das Stützen und Entlasten im Vordergrund. Kinderfüße hingegen können noch sanft korrigiert werden, solange das Wachstum nicht abgeschlossen ist. Dabei sind ausreichend große Schuhe wichtig, im Idealfall mit einer flexiblen Sohle zum dynamischen Abrollen. Neben der Einlagen-Therapie stärkt auch regelmäßige Gymnastik die Fußmuskulatur. Für die besonderen Bedürfnisse von Diabetiker-Füßen existieren inzwischen ebenfalls spezielle Hilfsmittel, die den empfindlichen Fuß weich betten und schützen (zum Beispiel der Einlagenrohling medi M+ Dia).

Literaturpflaster: Ayu Utami arbeitet in ihrem zweiten Roman die Gräueltaten des Suharto-Regimes auf

Berleburg ist für Autorin eine Oase der Ruhe

Ayu Utami (Mitte) las aus ihrem zweiten großen Werk 'Larung' aus dem Jahr 2001. Ihr deutscher Übersetzer Dr. Peter Sternagel (rechts) moderiert und gibt Erklärungen zu Landeskunde, aktueller Politik und zur Mystik des großen Archipels. Otto Marburger liest Teile der deutschen Übersetzung. (WP-Foto: Christiane Sandkuhl)

Bad Berleburg. Ein Sanitätshaus als Ort für eine Literaturlesung ist für eingefleischte Literaturpflasterbesucher nichts Spektakuläres mehr. Für die indonesische Schriftstellerin Ayu Utami und ihren deutschen Übersetzer und Moderator der Veranstaltung, Dr. Peter Sternagel, hatte das Sanitätshaus Kienzle in der Berleburger Sählingstraße etwas sehr Illustres. "Für mich ist hierher zu kommen, abseits des Trubels der momentan laufenden Frankfurter Buchmesse, wie eine Oase, ein Ruheort trotz des bis zum Rand mit Zuhörern gefüllten Ladenlokals," so die Indonesierin.

Indonesien kennengelernt

Die Veranstaltergemeinschaft des 22. Literaturpflasters an der Odeborn schätzt sich in jedem Jahr glücklich parallel zur Buchmesse am Main, die namhaftesten Autoren des jeweiligen Ehrengastes in Frankfurt begrüßen zu können. Indonesien, das war bis vor wenigen Wochen noch literarisch, politisch und historisch in Wittgenstein Neuland. Inzwischen sind die Besucher der Traditionsreihe Kenner der "17.000 islands of imagination" (17.000 Inseln der Fantasie). Ayu Utami brachte mit ihrem zweiten Buch "Larung" eine weitere Geschichte indonesischen Schicksals nach Wittgenstein.

Ayu Utami lebt sehr spirituell

Ihr erster Roman "Saman" erschien 1998 kurz vor dem Sturz des Machthabers Suharto. "Larung" ist die Fortsetzung von "Saman", der Lebensbeschreibung des jungen katholischen Priesters. Ayu Utami lebt recht spirituell, ist praktizierende Katholikin und setzt sich in beiden Büchern sowohl mit der Mystik des Lebens auseinander, als auch mit den Gräueltaten des 32 Jahre dauernden Suharto-Regimes. Im September 1965 begann etwas, was in der Welt, der am wenigsten beachtete Massenmord der Geschichte ist, an über einer Million Menschen. Ayu Utami nimmt sich dem Schicksal Larungs an, einem jungen Drucker mit negativer Weltsicht, der mit der Pflege der uralten geschwätzigen Großmutter betraut ist, und daher ihrem Dasein ein Ende setzen will. Es ist wohl eine Art Euthanasie, der er er sich bedient und nichts besonderes dabei empfindet.

Immer wieder arbeitet Utami Blenden in die Zeit vor dem Massaker 1965 ein. Hier lässt sie die Großmutter zu Wort kommen und flicht nostalgische Momente der alten Dame mit ihrem Enkel Larung ein. Die Autorin bedient sich detaillierter, streckenweise grausamster Darstellungen von Hinrichtungen, geschlachteter Körper. Spätestens ab diesen intensiven Momenten weiß der Leser: das Leben ist voller Willkür und der Mensch rettet sich, indem er auf andere zeigt und sie schließlich zum Opfer macht.

Emotionsgeladene Sprache

Der Name "Larung" hat in Indonesien zwei Bedeutungen. Zum einen umschreibt er einen spirituellen Vorgang, einen Opfergang, indem die Asche nach dem Verbrennen der Toten an den Ozean, an die Erde und ihre Götter zurückgegeben wird, zum anderen ist "Larung" der Name der Hexenschülerin der Hexe Arang, die im Buch von großer Bedeutung ist. Hass und Vorurteil gegen Witwen und weise Frauen werden von Ayu Utami in moderne Form tradiert. Ein großes lesenswertes Werk, das sicher nach 313 Seiten sagen lässt: "Mir sind die Protagonisten, trotz aller Schicksalsschwere und dem furchtbaren Ende ans Herz gewachsen." In 100 Minuten bekam der Zuhörer einen Eindruck von emotionsgeladener Sprache, klarer Sicht zur Historie und radikaler Ablehnung von Unrecht.

Authentische Qualität

Sowohl Otto Marburger (Veranstaltergemeinschaft des Literaturpflasters) als auch Dr. Peter Sternagel geben ein großartiges Zeugnis über das zweite Werk der Journalistin Ayu Utami." Das Buch hat authentische Qualität. "Larung" behandelt alles aus dem Leben und bietet mit ihren tiefen intensiven Einsichten und einer glanzvollen aber auch gnadenlosen Sprache eine brillante Lehrstunde indonesischer Politik, harter Kritik in ihrem Bilderbogen über das Trauma der Massenmorde unter Suharto. Heute ist Ayu Utami eine Ikone der Literaur in Indonesien. Gefeiert und mit größtem Respekt bereist sie die Welt, informiert und hinterlässt immer einen Apell an die Menschlichkeit.

Das Team des Sanitätshauses Kienzle hat wie gewohnt hervorragend diesen unterhaltsamen Abend vorbereitet. Ein Dank der Veranstaltergemeinschaft "Literaturpflaster" in Form von Literaturpflastersteinen gingen an die Autorin Ayu Utami, an Dr. Peter Sternagel und an das Sanitätshaus, entgegen genommen von Bettina Kuhn-Henk.

Von Christiane Sandkuhl


Vom Model über die Journalistin zur Autorin

Ayu Utami wurde am 21. November 1968 in Bogor, West-Java geboren. Sie wuchs in Jakarta auf und studierte dort Russisch und Literatur. Sie beendete das Studium mit dem Bachelor.

Aufgrund ihres attraktiven Äußeren wurde ihr eine Modelkarriere vorgeschlagen, die sie ablehnte und sich auf ihre Arbeit als Journalistin konzentrierte.

Sie trat der Allianz unabhängiger Journalisten bei, die allerdings im Jahr 1994 noch unter dem Regime Suharto verboten wurde.

Ayu Utami ist heute, nach dem Leben als Agnostikerin, praktizierende Katholikin.

WESTFALENPOST (19.10.2015)
Internet: www.derwesten.de/staedte/bad-berleburg/
Bildquelle: WP-Foto von Christiane Sandkuhl

WESTFALENPOST

Ayu Utami beeindruckte beim Bad Berleburger Literaturpflaster

Unerschrocken und mutig

Otto Marburger, Ayu Utami und Übersetzer Dr. Peter Sternagel (v. l.) sorgten für einen weiteren überaus spannenden Literaturpflaster-Abend im Bad Berleburger Sanitätshaus Kienzle. (SZ-Foto: Franziska Henk)

Bad Berleburg. (fhe) Indonesien hat eines der blutigsten antikommunistischen Massaker in der Geschichte des 20. Jahrhunderts erlebt. Aufgearbeitet ist dieser dunkle Teil der Geschichte aber noch lange nicht. Als Vorreiterin – wohl nicht nur im schriftstellerischen Bereich – wurde die Journalistin und Buchautorin Ayu Utami mit ihrem Roman "Saman" gefeiert.

Ihr Debütroman brach gleich mehrere Tabus in Indonesien und sollte der Schöpferin dieses revolutionären Romans großen Bekanntheitsgrad verschaffen. Zu Besuch in Bad Berleburg war diese faszinierende Frau am Freitagabend, um auch das hiesige Literaturpflaster mit ihren Werken als auch ihrer Persönlichkeit zu bereichern. "Larung" heißt der Fortsetzungsroman ihres bahnbrechenden Debüts und ist jetzt auch in deutscher Sprache erschienen. Um dennoch sprachlichen Kommunikationsproblemen aus dem Wege zu gehen, vollbrachte Ayu Utamis deutscher Übersetzer Dr. Peter Sternagel ein kleines sprachliches Meisterwerk, indem er zwischen drei Sprachen hin und her wechselte.

Sternagel, der selbst einige Jahre lang in Indonesien gelebt hat, übernahm am Abend die Moderation und klärte nebenbei auch über einige politische, geschichtliche und kulturelle Details auf. Die Lesung aus "Larung" übernahm hingegen Otto Marburger, der am selben Tag auch schon die Frankfurter Buchmesse besucht hatte und sich nun wohl auf einen indonesischen Abend im weitaus kleineren, aber sicherlich auch im persönlicheren Kreis mit Autorin Ayu Utami gefreut haben dürfte. Nach dem Erstlingswerk "Saman", das 1998, noch einige Wochen vor dem erzwungenen Rücktritt General Suhartos in Indonesien erschien, war es 2001 dann für dessen Nachfolger "Larung" an der Zeit. Im Buch ist das Inselarchipel zum ersten Mal wieder mit der Demokratie konfrontiert, die die Indonesier selbst mit in die Hand nehmen mussten. Nach den verheerenden Gewaltexzessen unter Suharto ist das Land aber lange noch nicht befreit. "Larung" ist eine Aufarbeitung des Traumas der Jahre 1965/66, als Hunderttausende von Kommunisten und vermeintlicher Sympathisanten Opfer willkürlicher Verfolgungen wurden, sowie die Unruhen in Jakarta 1998, die schließlich zum Ende des Suharto-Regimes führten.

Verflochten sind darin auch die Lebensläufe von vier selbstbewussten Frauen, die der Leser – neben anderen Charakteren – bereits aus dem Roman "Saman" kennt. Einige Ausschnitte des ambivalenten Romans sollten dann auch den Gästen vorgestellt werden – dieses Mal übrigens im Sanitätshaus Kienzle an der Sählingstraße. Dass dieser Roman nicht nur die Politik und Geschichte Indonesiens thematisiert, wird beim Lesen schnell deutlich. Vielmehr berührt er auch ganz andere Lebensbereiche: Er spricht über Religion, Liebe, Kultur und Spiritualität, nimmt nie ein Blatt vor den Mund – und bleibt dennoch unterhaltsam und fesselnd, wenngleich der Einstieg den Leser mit vielen Szenensprüngen auch fordert.

Unerschrocken, tabubrechend, mutig – mit diesen und vielen anderen starken Adjektiven ist Ayu Utami schon beschrieben worden und all diese Begriffe treffen auch auf sie zu.

Von Franziska Henk

Siegener Zeitung (19.10.2015)
Internet: www.siegener-zeitung.de
Bildquelle: SZ-Foto von Franziska Henk (fhe)

Siegener Zeitung

22. Berleburger Literaturpflaster - INDONESIEN

  • Ayu Utami
  • Ayu Utami: Larung

Lesung: "Larung"
von Ayu Utami

Moderation und Übersetzung: Dr. Peter Sternagel

Mit ihrem ersten Buch "Saman" hat sich die Journalistin Ayu Utami nicht nur in Indonesien einen Namen gemacht, sondern auch in Deutschland und Europa. Ihr Erstlingswerk wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Nun folgt der zweite Roman in deutscher Übersetzung. "In 'Larung' begegnen dem Leser Saman, Yasmin, Sihar, Laila und ihren Freunden wieder. Ihre Geschichten sind angereichert durch Perspektiven und Themen, die die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse unter dem Regime Suhartos prägten. Unter anderem geht es um die Aufarbeitung des Traumas, das durch die Massenmorde nach dem Putschversuch im September 1965 ausgelöst wurde." So kündigt der Horlemann Verlag die deutsche Übersetzung an.

Kurz nachdem drei wichtige Nachrichtenmagazine von Suharto verboten wurden, schloss sich Ayu Utami aus Protest der Aliansi Jurnali Independen (Allianz unabhängiger Journalisten) an. Die gesellschaftlichen Umbrüche in Indonesien ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Prosa.

Für den Abend in Bad Berleburg konnte der deutsche Übersetzer von Ayu Utami und Indonesien-Kenner, Dr. Peter Sternagel, gewonnen werden. Eine kenntnisreichere und ansprechendere Moderation ist nicht zu finden.

Ort:
Sanitätshaus KIENZLE, Sählingstraße 16

Freitag, 16. Oktober 2015

Beginn:
20.00 Uhr

Eintritt:
5,- € / 2,- €

Wir freuen uns auf Sie.


Weitere Informationen über das Bad Berleburger Literaturpflaster finden Sie im Internet:
www.literaturpflaster.com

Welt-Diabetestag 2014

Welt-Diabetestag: Zum Aktionstag am 14. November erhalten Sie beim Kauf eines Paares Diabetikersocken ein zweites gratis!

Ihre Füße sind bei uns in guten Händen ...

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Sanitätshaus KIENZLE (Bad Berleburg)
Sählingstraße 16
D-57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 51) 9 29 60
Telefax (0 27 51) 92 96 92

Sanitätshaus KIENZLE (Winterberg)
Hauptstraße 13
D-59955 Winterberg
Telefon (0 29 81) 9 27 16 22
Telefax (0 29 81) 9 27 16 23

Welt-Diabetestag am 14. November

Welt-Diabetestag

Der Welt-Diabetestag ist neben dem Welt-AIDS-Tag der zweite offizielle Tag der UN (Vereinten Nationen), der einer Krankheit gewidmet ist. Er wurde im Dezember 2006 in der Resolution 61/225 verabschiedet. In dieser wurde festgelegt, dass jedes Jahr am 14. November die Erkrankung Diabetes mellitus im Mittelpunkt stehen soll.

Weitere Informationen über den Welt-Diabetestag finden Sie im Internet unter:
www.welt-diabetes-tag.de

Petition gegen die Ausschreibung von Rollstühlen

Ausschreibung von Rollstühlen verbieten

Ausschreibungen im Bereich der Hilfsmittel, hier insbesondere Rollstühle, führen zu einer Verschlechterung der Situation von pflegebedürftigen Personen und Personen mit Behinderung.

Die schnelle Versorgung mit diesen Hilfsmitteln ist bei Ausschreibungen nicht gewährleistet.

Als erste große Krankenkasse hat die DAK z.Zt. eine Ausschreibung laufen.

Die Erfahrung mit bereits durchgeführten Ausschreibungen hat gezeigt, dass die Qualität der Versorgung stark gelitten hat. Da alle bisherigen Auschreibungen nur den Preis als Zuschlagskriterium hatten, ist die vom Gesetzgeber geforderte Qualität und wohnortnahe Versorgung nicht gewährleistet.

Da diese Forderung des Gesetzgebers von den Krankenkassen nicht eingehalten werden ist im SGB V der § 127 so anzupassen, dass keine Hilfsmittel mehr ausgeschrieben werden können.

Die Ausschreibungen sind auch fragwürdig, wenn sie im Kontext zu Inklusion, Behindertenrechten, dem mündigen Bürger oder der freien Wahl des Lieferanten gesehen werden.

Ausschreibung von Rollstühlen verbieten (Link):

www.openpetition.de/petition/online/ausschreibung-von-rollstuehlen-verbieten

Begründung:

Einer der wichtigsten Sätze des SGB V, § 127 Abs. 1, rechtliche Grundlagen, ist folgender:
„Dabei haben sie die Qualität der Hilfsmittel sowie die notwendige Beratung der Versicherten und sonstige erforderliche Dienstleistungen sicherzustellen und für eine wohnortnahe Versorgung der Versicherten zu sorgen. "
Es hat sich im Laufe der letzten Jahre gezeigt, dass genau diese Forderung des Gesetzgebers ständig und mit vollem Wissen der Auftraggeber unterlaufen werden.

Versorgungsqualität
Die Qualität der Versorgung und die Qualität der Hilfsmittel durch Ausschreibungen ist kontinuierlich schlechter geworden.
Siehe hierzu auch den "IWAK-Forschungsberichte 8" der Universität Frankfurt am Beispiel der Versorgung der Versicherten der AOK Hessen mit Anti-Dekubitus-Systemen.

Zuzahlung
Durchgeführte Ausschreibungen haben gezeigt, sollte ein Versicherter eine an seine Behinderung besser angepasste Versorgung einfordern, geht dies zu Lasten des Versicherten. Es wird über den Weg der Zuzahlung durch den Patienten eine Kostenbeteiligung eingefordert, die oft viel höher als marktüblich ist.

Lieferzeit
Durch die Zerstörung der wohnortnahen Versorgung kommt es immer zu einer Verlängerung der Lieferzeiten. Dies nicht nur bei der Erstlieferung eines Hilfsmittels sondern auch bei Reparaturen. Ausschreibungsgewinner sind nicht in der Lage, wegen einer kleinen Reparatur extra einen Fahrer zum Versicherten zu schicken, wie es bei einer wohnortnahen Versorgung möglich ist. Bei der Untersuchung der Uni Frankfurt wurde festgestellt, dass es durchschnittlich 7 Tagen bis zur Lieferung dauert.
Das ist für eine Person nach einer Krankenhausentlassung nicht akzeptabel.

Ausschreibungskriterien
In allen Ausschreibungen die bisher veröffentlicht wurden, ist das einzige Zuschlagskriterium der Preis. Es ist nicht die Beratung, es ist nicht die Versorgungsqualität, es ist nicht die Hilfsmittelqualität, es ist nur der Preis. Durch die dringend notwendige Zuzahlung der Versicherten, um die Rentabilität bei dem Ausschreibungsgewinner zu erhalten, stellt sich die Frage, ob hier von einem zweiten Krankenkassenbeitrag gesprochen werden muss, der so im Gesetz nicht vorgesehen ist.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rodenbach, 11.10.2014 (aktiv bis 10.01.2015)

mediven elegance - So attraktiv wirkt Kompression

mediven elegance. So attraktiv wirkt Kompression.

Man sieht Schönheit.

mediven elegance

So attraktiv wirkt Kompression.

Volkskrankheit Venenleiden - das Sanitätshaus Kienzle als präqualifizierter Kompressionsstrumpfversorger klärt auf

Erste Anzeichen können müde, schwere Beine, Schwellungen, im Fortgang Besenreiser und Krampfadern sein. Die Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Sie können bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet werden. Wir, vom Sanitätshaus Kienzle zeigen, dass es heute Kompressionsstrümpfe in Feinstrumpfoptik gibt, die bequemen und atmungsaktiven Tragekomfort bieten. Die Strümpfe verengen durch ihren definierten Druck erweiterte Venen. Dadurch schließen die in den Venen liegenden Klappen wieder und bringen den Blutfluss in Schwung. Die Beine können entspannen, Schwellungen abklingen, Wohlbefinden kehrt zurück.

Attraktiver Nebeneffekt: Medizinische Kompressionsstrümpfe definieren schöne Beine und formen sanft die Figur. Im Sanitätshaus Kienzle gibt es die Strümpfe in vielen Farben und Ausführungen – sogar mit Kristall-Applikationen.

Mit Anziehhilfen können die Strümpfe selbstständig an- und ausgezogen werden. Unser geschultes Fachpersonal zeigt die einfache Anwendung und informiert, wie venengestresste Haut von intensiver Hautpflege mit speziellen Produkten für Beine und Füße profitiert.

Wir freuen uns auf Sie.

Sanitätshaus KIENZLE
Sählingstraße 16
D-57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 51) 9 29 60

medi GmbH & Co. KG

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Medicusstraße 1 · D-95448 Bayreuth
fon +49 921 912-0
fax +49 921 912-57
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Passender Ersatz für das eigene Bein

Berufe eurer Eltern: Magalies Mama Kristin Wegener ist Orthopädiemechanikerin

Kristin Wegener wollte schon immer einen handwerklichen Beruf ausüben: Sie stellt Prothesen, Schienen, Einlagen und Stützmieder für Kunden her. (WP-Foto: Annelie Manche)

Bad Berleburg. Meine Mama arbeitet im Sanitätshaus Kienzle. Sie ist Orthopädiemechanikerin und Bandagistin und hat eine sehr abwechslungsreiche Arbeit.

Es ist ein handwerklicher Beruf und Mama arbeitet oft in der Werkstatt, die sich auch im Sanitätshaus Kienzle befindet. Hier stellt meine Mama viele verschiedene Dinge her, die Menschen beim Bewegen oder gegen Schmerzen helfen. Zum Beispiel baut Mama Prothesen und Orthesen.

Eine Prothese ist zum Beispiel ein Beinersatz. Wenn jemand durch einen Unfall oder eine Verletzung ein Bein oder einen Arm verliert, baut meine Mama einen Ersatz in der Werkstatt. Aber es werden keine Holzbeine wie früher gebaut. Heute sind die Prothesen aus Carbon und habe sogar Füße und Kniegelenke, dass macht das Laufen und Beugen des Knies einfacher.

Orthesen sind Hüllen, die außen ans Bein oder an den Arm kommen. Zum Beispiel Schienen für Knie oder Ellbogen. Es gibt sogar Schienen mit einer Art Kniegelenk, dass kann man feststellen und wenn man dran zieht knickt das Gelenk und man kann sein Knie beugen. So eine Schiene brauchen Menschen deren Knie immer wegknickt und sie deswegen schlecht stehen oder gehen können.

Um die Schienen oder ein Ersatzbein passend herzustellen fährt meine Mama auch zu Kunden nach Hause oder in die verschiedenen Kliniken und vermisst sie oder macht Gipsabdrücke. Die Gipsabdrücke werden in der Werkstatt dann ausgegossen und Mama kann die Schiene oder die Prothese passend für den Kunden bauen.

Magalie Wegener (WP-Foto: Annelie Manche)

Alles wird in der Werkstatt komplett in Eigenarbeit hergestellt. Deswegen ist die Arbeit auch so abwechslungsreich, es wird speziell etwas für jeden Kunden hergestellt. Aber meine Mama stellt auch noch andere Sachen her. Sie fährt zu Kunden und nimmt Maß für Kompressionsstrümpfe, Leibbinden oder Stützmieder. Leibbinden und Mieder benutzt man bei Rückenschmerzen, um die Wirbelsäule zu unterstützen oder nach einer Operation um den Rücken oder den Bauch zu stützen. In der Werkstatt näht meine Mama die Stützmieder passend für jeden Kunden.

Auch Einlagen für Schuhe stellt meine Mama her. Dabei darf ich manchmal helfen und den Lederbezug für die Einlagen ausschneiden. Viele Erwachsene und Kinder haben Einlagen in ihren Schuhen. Sensomotorische Einlagen haben viele kleine Hügel und fördern so die Koordination und helfen mehr Muskeln aufzubauen. Das ist wie ein kleines Training und gleichzeitig eine Massage für den Fuß.

Von Annelie Manche

WESTFALENPOST (15.02.2014)
Internet: www.derwesten.de/staedte/bad-berleburg/
Bildquelle: WP-Fotos (2) von Annelie Manche (ama)

WESTFALENPOST

mavida - Das Magazin für Gesundheit & Wohlbefinden

mavida - Das Magazin für Gesundheit & Wohlbefinden (02/2014)

mavida - Das Magazin für Gesundheit & Wohlbefinden - ist informativ und innovativ – und äußerst beliebt bei den Leserinnen und Lesern.

Folgende Themen haben wir für Sie zusammengestellt:

  • Top-Tipps für Entspannung & Vitalität im Urlaub
  • Fitnesspartner Fahrrad: Sattelfest mit eBike & Co.
  • Tabuthema Blasenschwäche
  • Stock, Rollator, Scooter … Trotz Einschränkungen mobil!
  • Barrierefreies Reisen: Die schönsten Ziele
  • Blutdruck im Blick: Richtig messen, Hypertonie vorbeugen, gesund bleiben
  • F. X. Mayr: So essen Sie sich gesund!

ePaper-Link: Viel Spaß beim Lesen!
mavida - Das Magazin für Gesundheit & Wohlbefinden
Ausgabe 02/2014

www.avr-emags.de/emags/mavida/mavida_02_2014

  • EGROH e.G.
  • mavida - Das Magazin für Gesundheit & Wohlbefinden

EGROH e.G.

Berliner Straße 50 · D-35315 Homberg/Ohm
fon +49 6633 183-0
fax +49 6633 183-37
www.egrohweb.de

Die Aktiveinlage für Schmerzgeplagte

Die Aktiveinlage für Schmerzgeplagte im Sanitätshaus Kienzle (Bad Berleburg & Bad Laasphe)

Aktiviert und schmerzfrei
zu mehr Lebensqualität!

Erfahrungsbericht von Frau Agnes Engel

Weck' die 38 Fußmuskeln auf!
"Leistungsträger Füße ... ein Leben lang."

Die Aktiveinlage für Schmerzgeplagte

- Muskelbalance herstellen
- Rückenschmerzen lindern
- Verspannungen lösen

Ein Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen.

Sanitätshaus KIENZLE (Bad Berleburg)
Sählingstraße 16
D-57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 51) 9 29 60

Sanitätshaus KIENZLE (Bad Laasphe)
Ludwig-Koch-Straße 9
D-57334 Bad Laasphe
Telefon (0 27 52) 50 70 13

Gesundheit in Ihrer Nähe

Unser Service für Sie in unserer Filiale Bad Laasphe (Sanitätshaus Kienzle Bad Laasphe)

Unser Service für Sie in unserer Filiale Bad Laasphe:

- Kompressions-Strumpfversorgung
- Bandagen für Rücken und alle Gelenke
- Brustprothesenversorgung, Spezial-BH's
- Korsetts
- Krankenpflegeartikel
- Pflegebetten
- Inkontinenz-Artikel
- Badehilfsmittel
- Dessous und Bademoden
- JOYA-Schuhe

Sanitätshaus KIENZLE (Bad Laasphe)
Ludwig-Koch-Straße 9
D-57334 Bad Laasphe
Telefon (0 27 52) 50 70 13

Alles für die Pflege zu Hause

Alles für die Pflege zu Hause im Sanitätshaus Kienzle (Bad Berleburg & Bad Laasphe)

Lassen Sie sich von uns beraten!

Ratgeber für Angehörige und Betroffene hier erhältlich!

Sanitätshaus KIENZLE (Bad Berleburg)
Sählingstraße 16
D-57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 51) 9 29 60

Sanitätshaus KIENZLE (Bad Laasphe)
Ludwig-Koch-Straße 9
D-57334 Bad Laasphe
Telefon (0 27 52) 50 70 13

Gesunde Kinderfüße ... und was man dafür tun kann.

Die Aktiveinlage für Kinder & Jugendliche

Ein Kinderfuß ist keine Miniaturausgabe eines Erwachsenenfußes. 99 Prozent der Kinder kommen mit gesunden Füßen zu Welt. Allerdings wird nur noch etwa ein Drittel Kinder mit gesunden Füßen erwachsen. Der wichtigste Grund für diese Entwicklung sind falsche oder zu kleine Schuhe. Zu kurze Kinderschuhe schädigen Kinderfüße!

Zwischen den Zehen und der Einlage beziehungsweise der Schuhspitze sollte immer ein Finger breit Platz sein. (Foto: TOP Magazin Siegen-Wittgenstein)
  • Die Füße der 3-jährigen Magalie werden mit Unterstützung eines digitalen Scanners genau vermessen.  (Foto: TOP Magazin Siegen-Wittgenstein)
  • Der Scan zeigt, wo die Belastung des Fußes am Größten ist. Dazu Bernhard Lüttecke, Orthopädieschuhmacher-Meister im Sanitätshaus Kienzle: 'Indianer lesen Fährten, wir lesen Trittspuren.' (Foto: TOP Magazin Siegen-Wittgenstein)

Fußfehlstellungen
nicht einfach aussitzen!

Im Säuglings- und Kleinkindalter sind Kinderfüße weit davon entfernt, eine "normale" Ausformung zu zeigen. Es ist ganz natürlich, dass Säuglinge zunächst Plattfüße haben. Das liegt zum einen an dem noch vorhandenen Babyspeck, zum anderen daran, dass die Bildung des Fußgewölbes erst dann stattfindet, wenn das Kind die Füße auch belastet, sprich angefangen hat, zu laufen. Auch ein Knick-Plattfuß im Kleinkindalter ist völlig normal. Etwa bis zum dritten Lebensjahr ist es nicht ungewöhnlich, dass die Kinder über den "großen Onkel" gehen. Dabei sind die Füße stärker als beim Erwachsenen nach innen gedreht, sodass es zu einem Innenrotationsgang kommt. Bei den meisten Kindern legt sich diese Gangart spätestens im Laufe des Kindergartenalters. Ist dies nicht der Fall, rotiert das Kind stark nach innen, reiben die Knie aneinander, hat das Kind eine Gangart wie Charly Chaplin, geht es wie eine Ente oder besteht eine nachgewiesene medizinische Indikation, sollte bereits in dieser Phase ein Facharzt oder ein Orthopädieschuhmacher-Meister aufgesucht werden. Beinahe alle Fehlformen kindlicher Füße beruhen auf einer muskulären Schwäche oder einer Dysbalance der Fuß- und Beinmuskulatur.

Anpassen der sensomotorischen Einlagen mit Druckpunkten, die die Fußmuskulatur aktivieren. (Foto: TOP Magazin Siegen-Wittgenstein)

Sensomotorische Fußbettungen aktivieren die Muskulatur dynamisch und nachhaltig.

Früher waren Einlagen hart, unangenehm und passiv. Heute gibt es so genannte sensomotorische Fußbettungen, die aktivierend auf die Fußmuskulatur wirken und den wichtigen Muskelaufbau der 38 Fußmuskeln dynamisch und nachhaltig unterstützen. Eine starke Fußmuskulatur wirkt sich positiv auf den Aufbau von Bein-, Rücken- bis zur Kiefermuskulatur aus. Das Prinzip der aktivierenden Einlagen ist relativ einfach, die Erstellung erfordert jedoch höchstes handwerkliches Geschick, Können und Sensibilität. "Ist das Gangbild des Patienten nicht in Ordnung, erstelle ich zunächst einen Foto-Scan der Füße. Anhand der Bilder kann ich sehen, wie die Ferse, die Fuß- und die Beinachse stehen und welche Muskelbereiche angeregt werden müssen. Die individuelle Herstellung der sensomotorischen Fußbettung erfolgt dann in der Regel durch CAD-gefräste EVA-Materialien, die auf eine Trägerschicht aufgebracht werden. In diese Materialien werden vier oder mehr individuelle, koordinationsfördernde und muskelstimulierende Druckpunkte eingearbeitet", erklärt Bernhard Lüttecke, Orthopädieschuhmacher-Meister aus dem Sanitätshaus Kienzle in Bad Berleburg. Eine gesunde Fußentwicklung ist mit der Gesamtkörperentwicklung unserer Kinder untrennbar verbunden. Zum Erhalt und Aufbau kräftiger Fußmuskeln sind zwei Faktoren mit entscheidend: Passende, flexible und qualitativ hochwertige Schuhe sowie kontinuierliches Training der Fußmuskulatur. Sensomotorische Fußbettungen können übrigens von Menschen jeden Alters getragen werden.

Weck' die 38 Fußmuskeln auf! - Die Aktiveinlage für Kinder & Jugendliche (Foto: TOP Magazin Siegen-Wittgenstein)

Was können Eltern für gesunde Füße tun?

Freies Strampeln und später so viel wie möglich barfuß sind der beste Weg, um Füße und Motorik zu trainieren. Auf Socken sollte man so oft wie möglich verzichten. Das gilt besonders für Krabbelkinder. Socken verhindern, dass der Fuß Reize aus seiner Umgebung und Umwelt wahrnimmt, sie ertastet und erfühlt. Ist der Fuß im Strumpf, bleibt er "taub" und "blind". Nur weil die kleinen Füßchen schon ein wenig herumtappsen, besteht noch lange kein Grund, gleich Schuhe zu besorgen. Kleine Füße entwickeln sich ohne Schuhe am besten. "Schlecht für Kinderfüße ist, wenn das Kind zu früh Schuhe bekommt und dann noch die Falschen. 80 Prozent der Kinder tragen zu breite oder viel zu kleine Schuhe. Die kleinen Füßchen sehen durch den Babyspeck zwar breit aus, sind in Wirklichkeit aber viel schmaler als sie erscheinen. Ich empfehle immer die Anfertigung einer Schablone. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Schuhe auch passen", empfiehlt Bernhard Lüttecke. Ungeeignete Schuhe werden von Kleinkindern nicht als unangenehm empfunden, da ihr Nervensystem noch nicht so differenziert entwickelt ist und der Fuß aufgrund der Knorpelmasse weich wie Gummi ist. Deshalb brauchen gesunde Füße passende Schuhe, denn nicht harmonierendes Schuhwerk ist der Hauptgrund für spätere Fußschäden.

Weck' die 38 Fußmuskeln auf!
Die Aktiveinlage für Kinder & Jugendliche

- Muskelkraft aufbauen
- Körperstatik verbessern
- Bewegung fördern

Eine spielend einfache Bewegungsschule.

Erschienen in der Ausgabe des
TOP Magazin Siegen-Wittgenstein 04/2011

TOP Magazin Siegen-Wittgenstein

TOP Magazin Siegen-Wittgenstein

Medien und Kulturhaus LYZ
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fon +49 (0) 271 23394-56
fax +49 (0) 271 23394-57
siegen(at)top-magazin.de
www.top-magazin-siegen.de

Sensomotorischen Einlagen: Aktiviert und schmerzfrei zu mehr Lebensqualität!

Sensomotorische Einlagen: Aktiviert und schmerzfrei zu mehr Lebensqualität!

Erfahrungsbericht von Andrea Kaiser
aus Erndtebrück

Jahrelang litt ich unter Rückenschmerzen verbunden mit wiederkehrenden Schmerzattacken, die mit Magenschmerzen, Übelkeit, Blutdruckabfall etc. auftraten. Zusätzlich grässliche Schmerzen an beiden Achillessehnen, die jeden Schritt zur Qual werden ließen. Von kleineren Blessuren wie Fersensporn, Senkfuß, Beckenschiefstand, Wirbelblockaden, Nacken- und Schulterschmerzen etc. mal ganz abgesehen. Kurz gesagt, ein "Schrotthaufen auf zwei Beinen".

Nebenbei gesagt, hatte bei soviel "äußerem Schmerz" bestimmt der "innere Schmerz" (den wir alle gerne verdrängen, denn man ist ja kein Psycho) einen großen Anteil.

Aber man muss wohl erst im tiefen Jammertal sein, bevor man die Notbremse zieht.

"Ein Königreich für eine schmerzfreie Stunde", dachte ich, bevor ich in einer Fachzeitschrift von sensomotorischen Einlagen und deren Auswirkungen auf verschiedene Krankheitsbilder las. Da ich schon viel ausprobiert hatte, um meiner Beschwerden Herr zu werden (bin Krankengymnastin, sitze sozusagen an der Quelle), dachte ich, auf einen Versuch mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Nach eingehender Information und dem schwierigen Versuch, meinem Arzt ein Rezept "aus dem Kreuz zu leiern" (nicht entmutigen lassen, darauf bestehen), hielt ich dann meine ersten "Sensomotorischen" in der Hand.

Die Einlagen waren schon gewöhnungsbedürftig, der Körper musste sich erst umorientieren. Vor allem bei meiner Arbeit, die körperlich anstrengend ist, zeigten sich schon nach sehr kurzer Zeit erste Erfolge: ein freies Gefühl im Rücken und nicht schon nach fünf Minuten Arbeit Rückenschmerzen.

Langfristig halfen und helfen die Einlagen auch meinen Füßen, in Verbindung mit Stoßwellentherapie. Abschließend kann ich sagen, dass die "sensomotorischen Einlagen" ihr Geld wert sind, aber ... wir müssen auch selbst aktiv werden, selbst die Verantwortung für unseren Körper übernehmen und nicht anderen zu überlassen.

Erst wenn durch unseren Körper ein Ruck geht, wir wieder aufrichtig gegen uns selbst werden, wird sich das auch in unserer Körperhaltung und Gesundheit widerspiegeln. Danach greifen auch andere Maßnahmen, um den Körper wieder "auf die Sprünge" zu helfen, viel besser.

Also in diesem Sinne, liebe Leute, seid gut "per pedes".


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