Enterale Ernährung
Wenn ein Ernährungsmangel festgestellt wird und keine ausreichende orale Zufuhr mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen möglich ist, so ist die künstliche enterale Ernährung die physiologisch effektivste und risikoärmste Ernährungstherapie.
Die Ursachen der Mangelernährung können psychischer Natur sein, z.B. Alzheimer Krankheit oder Demenz. Aber auch physiologische Gründe können vorliegen, wie z.B. Schluckstörungen, Tumorerkrankungen, Koma, Apoplexie.
Es wird eine perkutane Sonde gelegt, mittels einer PEG (perkutane endoskopische Gastrostomie) wird durch die Bauchwand eine direkte Verbindung zum Magen hergestellt.
Mittels eines Schlauchsystems, dem Überleitgerät, wird die Flüssignahrung aus der Flasche über die Sonde in den Magen geleitet.
Man unterscheidet:
- Die Überleitung per Schwerkraft: die Nahrung läuft aufgrund ihres
Eigengewichts aus der Flasche durch das Überleitsystem in die Sonde.
- Die Überleitung per Ernährungspumpe: dies ermöglicht die exakte Dosierung der Nahrung um eventuelle Komplikationen zu vermeiden.





